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"ICH SECURITY, DU FAN*" (*"Des san' ois Oarschlecha")

"Wien ist anders", sogar Bono höchstpersönlich zitiert diesen Slogan am Montag Abend im bitterkalten Ernst-Happel-Stadion. 5 Jahre nach ihrem letzten Wien-Stop im Rahmen der Vertigo Tour kehrten U2 am 30. August 2010 in die Bundeshauptstadt zurück.
Ja, Wien ist anders. Auch was U2 Konzerte betrifft. Das Trauma von 2001 und der Ärger von 2005 liegen noch tief im Magen.
Trotzdem, die Hoffnung stirbt zuletzt. In "Und täglich grüßt das Murmeltier"- Manier wurde ja bereits im Vorfeld der Veranstalter angeschrieben mit den ewig gleichen 10 Geboten einer perfekten Organisation. (Absperrgitter, Blockabfertigung, inklusive Hinweisen auf vorhergehende Interventionsschreiben ) Diesmal bekommt auch das Stadtmagistrat Wien (Abteilung für Veranstaltungswesen) eine Kopie des Schreibens.
Dass das Sicherheitspersonal noch nicht ganz aufgewärmt ist, zeigt sich bereits am Vortag des Konzertes. Jeder der sich als Catering Mitarbeiter ausgibt, wird ins Stadion gelassen. Kann passieren. Schön für uns, Fotos vom Bühnenaufbau wollte man immer schon mal machen.
Anschließend werden die Eingänge besichtigt, und einige etwas verloren wirkende Stapel mit Absperrgittern (immerhin schon mal mehr als 2001 und 2005) lassen die Hoffnung erneut auflodern. Über die Tatsache, dass die anwesenden Sicherheitsleute nicht wissen, wo und wie viele Eingänge es am Tag darauf geben wird, wird hinweggesehen. Schon mal gut, dass bereits am Sonntag Vormittag überhaupt welche anwesend sind, auch wenn das Team zum Großteil aus unerfahrenen Studenten zu bestehen scheint.
Trotzdem oder gerade deshalb: die Skepsis bleibt bestehen. So wird beschlossen, am nächsten Tag schon frühzeitig zum Stadion zu gehen, schließlich ist es a) Wien und b) besucht man nicht 10 Konzerte dieses Legs, sondern eben nur 2. Da muss die Trefferquote des jeweils angestrebten Platzes bei 100% liegen!
Im strömenden Regen geht es am nächsten Tag mit der U2 zum Stadion. Gegen kurz nach 8 Uhr haben sich bereits ca. 100 Fans beim Stehplatzeingang (Sektor B) eingefunden und harren unter dem Schutz des Stadiondaches aus. Einige haben am Stadion übernachtet, andere sind seit 5 Uhr morgens dort. Man holt sich eine Nummer bei den Roll Call Organisatoren aus Kanada und macht es sich am Ende der Schlange gemütlich. Etwas weiter hinten gibt es einen zweiten Einlassbereich mit einer – wie wir hören - wesentlich kleineren Schlange. Dort wird der Roll Call von österreichischen Fans organisiert.
Alle halben Stunden geht die Organisatorin des Roll Call unsere Reihe ab und klärt über die Vereinbarung mit dem Securitypersonal auf, nach der wir unter dem Stadiondach bleiben könnten, solange der Regen anhalten würde. Danach würden wir der Reihe nach in 50-er Gruppen vor den eigentlichen Einlassbereich gehen und uns dort niederlassen. Eigentlich unfassbar für Wien, denkt man sich dabei. Dass wir nicht in London sondern doch in Wien sind, wird uns dann jedoch spätestens gegen Mittag bewusst.
Offensichtlich werden die Security Leute, die den Roll Call unterstützt haben, gegen Mittag abgelöst. Vor den Eingangsschleusen stehen nun plötzlich mehrere Gruppen von Leuten, die offenbar erst angekommen sind. Alle Interventionen der Kanadierinnen helfen nicht. "Der Mann fa do Security hat gsagt, wir dürfen uns da hinstellen" meint einer der uneinsichtigen Neuankömmlinge.
Fairness und Loyalität sind hier leider fehl am Platz, auch und leider insbesondere bei diesen Fans. "Was für Nummern? Ich halte nichts von Nummern. Ist mir scheißegal!". Zufrieden stehen nun ca. 20 Leute an den Einlassgittern. Was für ein Hohn für diejenigen, die seit sechs und mehr Stunden in der eisigen Kälte ausgeharrt haben!
Eine der Kanadierinnen wendet sich an den vermuteten Security-Chef (?). Man atmet auf. Aber: zu früh gefreut! Verständnislos lauscht er den Situationsberichten der Kanadierinnen. Entweder will oder kann er sie nicht verstehen. Also stellen wir uns dazu und erklären ihm noch mal auf Deutsch was mit seinen Kollegen am Vormittag abgesprochen wurde. "Das ist mir wurst, die sind nicht mehr da, ihr seid selber blöd, wenn ihr woanders wartet. HIER stellt man sich an und diese Leute haben sich richtigerweise hier hingestellt."
Irgendwann merken wir, dass man ebenso mit der Wand des Ernst-Happel-Stadions reden könnte. Es folgt, extra für den Security Mann, eine Zusammenfassung der bisherigen Erfahrungen von 2001 und 2005. Auch, dass der Veranstalter diesbezüglich schon zig Mal angeschrieben wurde. Nein, er versteht es einfach nicht. Was ich aber mittlerweile verstanden habe ist, dass er sich jedoch sehr viel aus seiner orangen Security-Jacke macht:
"Wos isn mit dia?? Jetzt hör mia mal zua." Nun baut er sich auf in seiner ganzen Gestalt, als der Prototyp aller Wien-Securities, ja die Reinkarnation aller Vorurteile die man je von Wiener Sicherheitsleuten bei U2 Konzerten in dieser Stadt hatte, und für einen kurzen Moment denke ich, er will mir eine runterhauen und ich spüre förmlich, wie allen um mich herum der Atem stockt (ich bilde es mir jedenfalls ein). Da höre ich folgende vier Worte aus seinem Mund kommen: "ICH SECURITY, DU FAN." (mit dazugehörigen Fingerbewegungen auf sich und mich, damit es auch jeder der Anwesenden versteht, auch jene, die des Deutschen nicht mächtig sein sollten).
Ich bin baff und sprachlos. Kann nur mehr fassungslos lachen und hole zu einem impulsiven und leicht verzweifelten "das ist so typisch Österreich!" aus. Das ist dem Mann zu viel. Er kontert mit dem Dolchstoß: "Jetzt hol i den Supervisor!!" Ich wundere mich kurz wieso er ein englisches Wort benutzt, denn "first come first serve" hat er vorher nicht verstanden., sage aber nichts mehr und warte auf den ominösen Herrn Supervisor. Vielleicht kriege ich ja einen Platzverweis, denke ich mir. Das ist es mir wert!
Mittlerweile beruhigen mich einige um mich herum, ich scheine wohl doch etwas aufgebracht zu sein. Den Supervisor bekomme ich nie zu Gesicht und währenddessen werden die 400 Roll Call Leute unterm Stadiondach angesichts der unverschämten Vordrängler an den Schleusen immer unruhiger und aufgebrachter.
Es kommt wie es in solchen Situationen immer kommen muss: Die ersten springen auf, alle anderen laufen hektisch nach. Um 12.30 Uhr stehen wir schließlich alle dicht gedrängt an den Einlassschleusen. Nummer 387 neben Nummer 2. Einige mit hohen dreistelligen Nummern wischen schnell die erste Zahl mit Spucke weg, irgendwie hat man ja doch einen Ruf zu verlieren. Ist aber eh schon egal. Auch wenn mit Absperrgittern eine Art Box vor den Einlassbereich errichtet wurde, war es zwischenzeitlich so eng wie in einer Sardinendose. München 2005 lässt grüßen! Vielleicht kommt Mr. Obersecurity wieder und verteilt Bändchen für den FOS. Irgendwo neben mir höre ich, dass man 2005 den Securities 50 Euro zustecken konnte um auch zu später Stunde noch in den FOS zu kommen. Ah, wieder was gelernt, denke ich mir! Na immerhin regnet es nicht mehr.
Wir schalten auf Standby. Irgendwann kommt der Einlass. Vielleicht wurden die zahlreichen Mails an den Veranstalter im Vorfeld doch zur Kenntnis genommen, die Fans werden nämlich in Blockabfertigung ins Stadion gelassen. Im Detail scheiterte dies allerdings, einige Superschlaue klettern beim anderen Eingang über die Absperrgitter und preschen am Personal vorbei, wie später berichtet wird.
Ein Briefing der besonderen Art des Securitypersonals spielte sich offenbar auch beim zweiten Eingang 10 Minuten vor Einlass ab "Und wenn die dann daher kommen, haltet's denen die Hände ins Gesicht und schreit Stopp. Eines müsst ihr wissen: Des san' ois Oarschlecha!""
Der obligatorische FOS-Run wird vom Sicherheitspersonal und den anwesenden Polizisten belächelt und etwas unbehände zu bremsen versucht. Der Zugang auf Edges Seite war wohl kurz nach Einlass noch nicht mal geöffnet, was für zusätzliches Chaos sorgte. Außerdem kam man auch problemlos und ganz ohne dazugehöriges Ticket auch während des Konzertes in die Red Zone.
Trotz allem: Es gibt auch positive Eindrücke von Wien:
Den ganzen Tag über Polizeipräsenz (auch Vormittags fuhren immer wieder Polizeistreifen vorbei) und ein großes Aufgebot an Rettungsleuten. Außerdem wurden diesmal auch außerhalb des Stadions genügend Dixieklos aufgestellt.
Im hinteren Bereich der Warteschlange schien zudem alles etwas besser organisiert zu sein und das Warten war relativ relaxt. Auch wurde darauf geschaut, dass sich niemand mehr seitlich hineindrängte.
Auch die Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verlief tadellos.
Übrigens: Der Veranstalter "rock and more" (office@rockandmore.com) hat auf die Schreiben im Vorfeld des Konzertes gar nicht reagiert, das Stadtmagistrat Wien hat sich am Tag des Konzertes ausführlichst zu den Sicherheitsmaßnahmen für die Veranstaltung "U2 Konzert" geäußert.
Also, Wien, wenn du willst dann kannst du es doch! Vielleicht das nächste Mal mit einem besseren und wirklich geschultem Sicherheitspersonal das auch mit den Fans zusammenarbeitet und mit ein bisschen mehr Absperrgittern?
Habt ihr Ähnliches zu berichten? Ist Wien wirklich immer noch etwas anders?
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U2 360° Tour: Das war das Konzert in Wien

Groß war die Enttäuschung bei allen Österreichern als U2s 360° Tour im letzten Jahr nicht bei ihnen Station gemacht hat. Nun ist das vergessen. Soeben ging das 2010er U2 360° Konzert im Ernst-Happel-Stadion von Wien zu Ende. Das nass-kalte Wetter konnte der super Stimmung nichts anhaben und auch die Band -insbesondere Bono- war sehr gut aufgelegt.
Vor einer neuen Rekordkulisse im Happel-Stadion zeigte sich v.a. Bono sehr gut gelaunt. Viele Ansagen wurden auf deutsch gemacht, wie z.B. vor Magnificent: "Wo sind wir? Linz? Salzburg? Graz? Wien!" oder zum Abschluss nach Moment of Surrender mit "Lasst es krachen!". Das Wetter trocken aber sehr kühl und der Wind motivierten Bono wohl zu vielen Akrobatikeinlagen, wofür er wohl aber auch Tribut zollen musste. Sichtlich außer Puste wirkte er nach den schnellen Songs im ersten Teil der Show, daher wurde wohl auch kurzfristig der neue Song Glastonbury aus der
Popup LinkSetliste gekippt. Das tolle 'Every Breaking Wave' wurde erneut präsentiert, 'Unforgettable Fire' scheint vorerst draußen zu bleiben - es wurde zuletzt bei der ersten Horsens-Show performt. Natürlich freuen wir uns, dass Ultra Violet seinen Stammplatz zurück erkämpft hat. Die band hatte auch sichtlich Probleme mit dem kalten Wetter, v.a. Edge und sein Gitarrentechniker Dallas hatten mit den Gitarren zu kämpfen, was zu einigen Verzögerungen beim Start von Songs führte, die Bono aber gerne mit kleinen Einlagen überbrückte. Edge musste auch des öfteren die Gitarren wechseln, teilweise sogar unter den Songs. Aber immerhin bekamen wir beim Song Vertigo ein kleines "Rock Me Amadeus" Snippet zu hören!
Weitere Text Snippets: "Was für eine spezielle Nacht! Danke schön. Hallo Wien, wie geht's euch?" Er freut sich, dass der Besucher-Rekord im Happel-Stadion gebrochen wurde "und das an einem Montag" und erzählt von Jugendtagen in Dublin und London. Dann stellt er die Band vor! "Edge ist ein Freitag-Typ, Larry liebt Samstag, Adam Sonntag (und er liebt den Discovery Channel!) aber ich bin ein Montag-Typ. Es ist großartig in Wien zu sein!" - und wenn er das nächste Mal nach Wien kommt, dann wieder an einem Montag Abend - um wieder so viel "Bullshit" zu erzählen ;) (als "kleine Entschuldigung" ein Konzert an einem Montag Abend zu machen)
Leider hatten unsere Mitarbeiter mit der Überlastung der Handynetze zu kämpfen, trotzdem konnten wir praktisch das ganze Konzert über unseren Radiokanal bei 1000mikes live übertragen. (Danke an unsere Leute vor Ort!)
Unsere Live-Berichterstattung via 'CoverItLive' könnt Ihr über 'mehr lesen' nachlesen. Die Setlist findet Ihr wie immer in unserem Tourarchiv. Ein erstes Fotoset von der Show findet Ihr HIER.
Wenn Ihr selbst in Wien gewesen seid, könnt Ihr Eure Reviews und Fotos über die Tourseite hochladen.
Auf die Show in Wien folgt nun am Freitag der nächste Auftritt im warmen Athen. Alles Weitere in unserem Tourguide.
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U2 in Wien - Liveberichterstattung

Am heutigen Montag macht die 360°-Tour Halt in Wien. U2 spielen das erste und auch einzige Konzert ihrer Tour in Österreich. Der Auftritt in der österreichischen Hauptstadt war bereits für 2009 im Gespräch, doch Terminschwierigkeiten hinsichtlich Verfügbarkeit des Stadions hatten der Band damals einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Für U2 wird dies nun der 5. Auftritt ihrer Tourhistory in Wien und der zweite im Ernst-Happel-Stadion (
Alle Auftritte in Wien in unserem Tourarchiv - klick). Beim letzten Auftritt am 2.7.2005 gab es ein Novum, dass U2 an diesem Tag 2 Auftritte hatte. Neben dem regulären in Wien selbst spielten sie am Nachmittag in London und eröffneten die Neuauflage von "Live8".
U2tour.de wird euch bereits über den Nachmittag mit Berichten von vor Ort über unsere beliebte CovertItLive-Übertragung begleiten.
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Alle Infos zur WarmUp Party und U2 Konzert in Wien

Am Montag treten U2 zum ersten Mal seit 2005 wieder in Österreich im Ernst Happel Stadion auf. Hier wollen wir euch in geballter Form noch einmal alle wichtigen Infos rund um das Konzert geben:
Bereits am Tag zuvor starten wir mit dem zweiten Teil der Feierlichkeiten um den 10. Geburtstag von u2tour.de: Im Wiener Orpheum treten TribU2 live auf, U2Tour.de DJs sorgen für Hits, Klassiker und Raritäten von den Plattentellern, in der großen Tombola gibt es tolle Preise zu gewinnen, u.a. mehrere Tickets für das ausverkaufte Konzert am Montag. Ihr habt dort auch die Möglichkeit das U2Tour.de Fan-Shirt neben anderem Merchandise zu kaufen. Alles Infos dazu findet ihr hier in unserem Special.
Folgende Hinweise zu Anreise und Einlass solltet Ihr Euch unbedingt durchlesen:

Die Wiener Linien verstärken die Intervalle bei den Linien U1 und U3. Die Linie U2 ist in besonders kurzen Intervallen unterwegs. Sie fährt ab ca. 17.00 Uhr alle drei Minuten. Der An- und Abreiseandrang des Individualverkehrs wird sehr stark sein. Daher kommt es vermutlich bei den Buslinien der Wiener Linien im Umfeld des Stadions zu Verzögerungen.
Wiener Linien Tipp: Die Wiener Linien empfehlen allen U2 Fans für die An- und Abreise zum und vom Stadion auch die Linie U3 zu nutzen. Von der Station Schlachthausgasse erreicht man das Stadion mit einem kurzen Fußweg von ca. 15 Minuten (über die Stadionbrücke und Stadionallee durch den Prater).
Die Parkplätze rund um das Ernst-Happel-Stadion am Olympiaplatz und am Stadionparkplatz sind sehr begrenzt und werden sehr rasch überlastet sein. Als Alternative bietet sich die Parkgarage des nur wenige Meter entfernten Stadion-Centers an. Wer mit dem eigenen Fahrzeug aus den Bundesländern anreist, sollte auf die Park-and Ride-Anlagen (Homepage) an den U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U4 und U6 ausweichen und dann mit der U-Bahn weiter ins Happel-Stadion fahren.

Zeitplan (Ungefähre Angaben, Änderungen vorbehalten):
16:00 Uhr
Einlass
19:15 Uhr Vorgruppe OneRepublic
20:45 Uhr Beginn U2
Kleine Fotoapparate werden wohl auch in Wien toleriert, auf jeden Fall verboten sind Profikameras und solche mit Wechselobjektiven. Wir legen Euch ebenfalls unseren Tourguide über Wien und unsere umfangreichen Tour FAQ ans Herz. Nach dem Konzert habt Ihr die Möglichkeit, Eure Konzert-Fotos bei u2tour.de hochzuladen. Auf diese Weise könnt Ihr Eure Bilder allen U2 Fans präsentieren. Geht dafür auf die Wien-Seite im Tourarchiv und klickt ganz unten den Link 'Konzert Fotos uploaden'. Natürlich könnt Ihr dort auch einen Bericht über die Show einschicken: Klickt 'Konzert Bericht einschicken'.
u2tour.de Live-Berichterstattung vom Konzert

Rund um das Konzert werden wir wieder aus allen Rohren feuern. Mittelpunkt unserer Berichterstattung ist 'Coveritlive', das wir auf unserer Homepage schalten. Dort laufen alle Berichte zusammen: Fotos, Setlist, Live-Videoübertragungen, Live-Audiomitschnitte...
Insbesondere über unseren Twitter-Account werden wir den ganzen Tag über Fotos, aktuelle Infos usw. posten. Natürlich seid Ihr auch eingeladen, unsere Fanpage bei Facebook zu besuchen. Und nun wünschen wir Euch ein schönes Wiedersehen mit alten und neuen U2 Fans sowie uns allen ein tolles Konzert mit unserer Lieblingsband!
Und was noch fehlt: Wie wird das Wetter?
Dazu gibt es einen Special-Service vom ZAMG-Wien. Wir hoffen das Beste....
Nach dem Konzert?
Wer nach dem Konzert immer noch nicht genug von U2 hat, kann die Nacht bei der (inoffiziellen) AfterShow Party in der Coyote-Bar ausklingen lassen (Popup LinkFlyer).
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U2 360° Tour Konzert in Moskau

Vor wenigen Minuten endete das erste U2 Konzert überhaupt auf russischem Boden (Tourarchiv). Schon vor dem Konzert gab es massenhaft Berichte über U2. Bono besuchte u.a. den russischen Präsidenten Medwedew und unterhielt sich (hoffentlich nicht nur) mit ihm über dessen Musikgeschmack (News 1, News 2, Video). Natürlich war es auch für U2 etwas Besonderes, so wollte man in Russland "einfach auch einmal Tourist sein" (u2.com-News, Video auf YouTube). Ungewöhnlich ging es dann weiter, der Einsatz von Sicherheitskräften von Polizei und Militär war bereits vor der Show unübersehbar (und auch so angekündigt: News). Doch das Ganze endete vor dem Konzert für einige Aktivisten unrühmlich: Via Berichten auf Twitter und dem Blog von Greenpeace zu folge (Google-Übersetzung) mussten die Organisationen One, Greenpeace und Amnesty International ihre Stände abbrechen. Einige der Aktivisten wurden lt. Aussagen auch verhaftet und auf eine Polizeistation geführt. U2 bzw. Bono soll von diesen Vorgängen unterrichten worden sein und sei angesichts der Vorgänge "perplex".
Während der Show regnete es teilweise in Strömen (siehe Foto: Bono auf der Leinwand, Popup LinkFoto 2), was Bono natürlich wieder zu einigen Singin' In The Rain Snippets verleiten ließ. Die Setliste selber ähnelte dem Konzert in Helsinki 1 (Tourarchiv), aber leider wurden beide neuen Songs (North Star und Glastonbury) durch Pride ersetzt, was man somit als Sicherheitsvariante bezeichnen könnte, andererseits haben die Fans in Russland bei ihrem ersten Konzert wohl auch die Klassiker verdient! Im Zugabenteil wurde dann wieder Ultra Violet (Light My Way) gespielt. Anhand der Live-Übertragung via 1000Mikes konnte man von Bono aber keine besonderen Reaktionen auf die Vorkommnisse des Tages hören.
Doch als alle schon mit dem üblichen letzten Song (Moment Of Surrender) rechneten, sangen U2 gemeinsam mit Yuri Shevchuk (Wikipedia), Sänger der Rockband DDT und Aktivist, Knockin' On Heaven's Door. Was für eine Überraschung! Yuri Shevchuk ist bekannt als schwerer Kritiker der Regierung in Moskau - damit also doch eine klare Ansage v.a. in Richtung von Vladimir Putin. Moment Of Surrender wurde den Opfern der Waldbrände in Russland gewidmet. Die komplette Setliste gibt es wie immer hier im Tourarchiv, unsere Live-Berichterstattung hier zum Nachlesen...
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Das U2 Konzert in Wien am 30. August 2010 + Party + Shirts

Nur noch wenige Tage (und eine Show in Moskau dazwischen) sind es bis zum einzigen U2 360° Tour Konzert auf österreichischem Boden in Wien. Bereits am 14. August hat Daniel eine kleine statistische Zusammenfassung zu den Shows in Österreich gemacht. Doch wir beginnen das Konzert nicht erst am Montag, für u2tour.de geht es zusammen mit TribU2 in die zweite Runde der 10 Jahres-Feiern: Am Sonntag, 29. August steigt die WarmUp-Party im Orpheum in Wien, noch sind Restkarten erhältlich (via Orpheum.at, ÖTicket oder TicketOnline). Wir haben für Kurzentschlossene auch noch Karten für die Abendkassa reserviert. Neben dem Live-Set von TribU2 gibt es auch Sound von DJs mit weltformat sowie eine große Tombola, wo es u.a. Tickets für das U2 Konzert in Wien zu gewinnen gibt! Wer noch nicht das richtige Outfit für die Party oder die Show hat, sollte noch schnell eines der U2Tour.de-Fan-Shirts bestellen. Bestellungen (aus Ö - nach eingegangener Bezahlung!) bis Mittwoch kommen auf jeden Fall noch vor dem Konzert bei euch an, wer sich auf der Party mit U2Tour.de-Merchandise eindecken will, kann dies bei unserem Merch-Stand machen: U2Tour.de-Fan-Shirts, Party-Poster, Lanyards, Caps warten dort auf Euch. Fragen zur Anreise und zum Stadion werden euch in unserem Tourguide beantwortet. Für das Konzert in Wien gehen wir vom gleichen Zeitplan wie z.B. für die Konzerte in Deutschland aus: 16:00 Uhr Einlass, ca. 19:15 Uhr Vorgruppe (Infos zu OneRepublic hier), ca. 20:45 Uhr U2.
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Jay-Z als Vorprogramm in Australien & Neuseeland

U2.com verkündet heute, dass der US-Rapper Jay-Z in den Konzerten in Australien und Neuseeland als "Vorband" auftreten wird. Jay-Z hatte im November 2009 bei U2s Minikonzert am Brandenburger Tor im Rahmen der MTV Europe Music Awards bei Sunday Bloody Sunday einen Gastauftritt. Zudem traten Bono und Edge zusammen mit Jay-Z und Rihanna im Januar 2010 bei der Benefizveranstaltung Hope For Haiti Now auf, um gemeinsam den Song Stranded zu performen.
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Horsens - eine Liebeserklärung

Wir hatten nicht den besten Start, als ich letzten Oktober nach Informationen zu den neuen Tourstationen suchte: kein wirkliches ÖPNV System, die so genannte Stadionansicht über Google Earth war ein Witz, und überhaupt hätte ich viel lieber etwas über Kopenhagen geschrieben. Aber gut, ansatzweise versöhnlich stimmte mich dann, dass Horsens ein ICE-Halt hat und von Berlin aus direkt zu erreichen ist. Mit ein bisschen weiterer Recherche dämmerte es mir, dass diese beiden Konzerte wohl ein tolles Erlebnis werden könnten, gerade weil sich keine Großstadt um das Stadion befand, sondern ein verträumtes 50.000 Einwohner Städtchen mit Ostseestrand.
Als sich also meine Reisegruppe entschied, es mit Horsens zu probieren (und wir Tickets ergattern konnten!), wuchs meine Vorfreude auf einen Strandurlaub genauso schnell wie auf die U2 Konzerte dort. Spätestens beim Packen für den Trip hatte die Urlaubssehnsucht gewonnen, denn wie ich später feststellen musste, hatte ich das ein oder andere U2-Shirt im Schrank gelassen.
Nach den beiden Konzerten in Frankfurt und Hannover (auf denen ich Besucher mit fragenden Blicken auf die Tourdaten sah, wer oder was denn dieser Horsens ist), trafen sich ein paar Mutige in Hamburg um dann im Konvoi Dänemark unsicher zu machen. In Flensburg fielen wir noch in ein Supermarkt ein und plünderten die Camping- und Lebensmittelabteilung als würden wir für drei Wochen in ein Entwicklungsland reisen.
Kurz vor Horsens stieg dann die Spannung, ob man was von der Kralle sehen würde. In den meisten Stadien konnte man ja die Spitze des Pylons über das Dach hinausragen sehen, auf so einen Anblick hofften wir auch, als wir den Horizont absuchten. Aber Horsens ist nicht wie Barcelona, Paris oder Moskau, das wurde uns nach der nächsten Kreuzung klar, als wir quasi direkt neben der Kralle vorbeifuhren. Auf den ersten Blick wirkte die CASA Arena drum herum wie eine Lego-Nachbildung eines Stadions.
Am Abend auf dem Campingplatz direkt an der Ostsee wurde noch gegrillt und es fühlte sich tatsächlich wie Urlaub an. Auch noch am nächsten Morgen, als wir - immer mit Blick auf die Kralle - mit Malerplanen und Strandmuscheln unser Lager auf dem Warteplatz aufschlugen, in mitten einer idyllischen Einfamilienhaussiedlung. Das und der Blick auf die Kralle quasi direkt neben einem Getreidefeld haben den Verdacht bestätigt, dass Horsens etwas ganz Besonderes ist, aber das war noch lang nicht alles: Die ganze Stadt war für das Konzert auf den Beinen: in den Vorgärten der angrenzenden Grundstücke wurden Stände mit Getränken und Snacks aufgebaut, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und andere Freiwillige sperrten die Straßen ab, die Mitglieder des Fussballvereins (AC Horsens) unterstützen die Security im Stadion und Schulklassen beseitigten nach den Konzerten den Müll. Dabei waren alle so unglaublich freundlich und hilfsbereit, wie ich es nicht gedacht hätte.
Auch das von Fans und Security organisierte Anstehen, ließ meine
Begeisterung für Horsens weiter wachsen. Gegen Mittag wurde niemand mehr
auf unsere Wartewiese gelassen, alle die jetzt ankamen, mussten hinter
den Absperrungen warten. Ein bisschen später setzten wir ( vielleicht 300 Fans) uns nach Nummern geordnet in eine Reihe um dann wiederum etwas später in genau dieser Reihenfolge im Gänsemarsch zum Stadioneinlass zu gehen. Dabei übten wir schonmal die La Ola für später. Eine Wahnsinnsstimmung!
Kurz vor dem Öffnen aller Eingänge setzte sich wieder unsere erprobte Reihe in Bewegung und im gemütlichen Spaziergang (aber ohne Halt am Merchandise ;) ) ging es dann ins Stadion. Es war ein wahrhaftiger Einzug der Ersten in den FOS, der von den Fans am Catwalk bejubelt und beklatscht wurde.
Am nächsten Tag lief der Einlass ähnlich entspannt, gefolgt von einem ähnlichen Konzert
und am Dienstag wollte ich gar nicht mehr zurück. Irgendwie hatte es Horsens geschafft, in so kurzer Zeit, so viele Sympathiepunkte zu sammeln. Was sehr viel an den Menschen vor Ort: den Horsensern und den U2Fans, dem Charme einer Kleinstadt und dem allgegenwärtigen Urlaubsfeeling lag. Ein bisschen vielleicht auch an der Kralle und den Konzerten. Aber dieser Trip hat eindeutig bewiesen, dass zu einem großartigen U2 Wochenende nicht unbedingt ein einzigartiges Konzert gehört.
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