Bono wendet sich mit Offenem Brief an Schröder
In einem öffentlichen Brief, der am Dienstag (15.07.2003) exklusiv in der 'Frankfurter Rundschau' erscheint, wird Bundeskanzler Gerhard Schröder von Bono dazu aufgefordert EU-Gelder für den globalen Aids-Fonds freizugeben. Eine kleine Gruppe von Ländern, darunter Deutschland, blockiere die Bewilligung der Mittel, so schreibt Bono in dem Brief. "Wir sind Zeugen eines Genozids, unsere Unbeweglichkeit macht uns zu Mittätern", heißt es weiter. Bono hatte bereits in einem Interview vom März angedeutet, dass er nach Bush nun auch Jacques Chirac, Tony Blair und Gerhard Schröder "auf die Nerven gehen" würde (News).
Update 15.07.2003:
Bonos Offener Brief an Gerhard Schröder ist heute sowohl in der Print-Ausgabe als auch in der Online-Ausgabe der 'Frankfurter Rundschau' vorab veröffentlicht worden.
Update 16.07.2003:
Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat sich gegenüber der FAZ zu Bonos Appell geäußert. Es seien von der EU bereits insgesamt 2,57 Milliarden Dollar für die Aids-Bekämpfung neu zugesagt worden. Sie teilt Bonos Engagement für eine Aufstockung der Mittel, aber er habe, so Wieczorek-Zeul, offenbar die neuesten Zahlen nicht gekannt und wohl übersehen, dass Deutschland jedes Jahr 300 Millionen Euro für die Aids-Bekämpfung bereitstellt. Zum kompletten Artikel: 'FAZ'
Update 15.07.2003:
Bonos Offener Brief an Gerhard Schröder ist heute sowohl in der Print-Ausgabe als auch in der Online-Ausgabe der 'Frankfurter Rundschau' vorab veröffentlicht worden.
Update 16.07.2003:
Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat sich gegenüber der FAZ zu Bonos Appell geäußert. Es seien von der EU bereits insgesamt 2,57 Milliarden Dollar für die Aids-Bekämpfung neu zugesagt worden. Sie teilt Bonos Engagement für eine Aufstockung der Mittel, aber er habe, so Wieczorek-Zeul, offenbar die neuesten Zahlen nicht gekannt und wohl übersehen, dass Deutschland jedes Jahr 300 Millionen Euro für die Aids-Bekämpfung bereitstellt. Zum kompletten Artikel: 'FAZ'
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