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U2 News » Q&A mit Bono und The Edge in der U2!


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   Oliver

   10.12.2017 um 20:11 Uhr

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Am vergangenen Mittwoch waren Bono und The Edge im Rahmen der "U2 Experience" in Berlin und stellten sich in der U-Bahn U2 den Fragen eingeladener Fans (siehe unsere News), bevor sie auf dem Bahnsteig der Haltestelle Deutsche Oper ein kurzes Set spielten (siehe Setlist).

Wir haben für euch ein paar Fragen und Antworten ausgewählt. Aufgrund der hohen Geräuschkulisse war es jedoch nicht immer möglich, alles genau zu verstehen. Wir haben unser Möglichstes getan, die Fragen und Antworten so genau wie möglich wiederzugeben. Lücken sind mit (...) gekennzeichnet.

Die Fahrstrecke der U2 mit U2 an besagtem Tag:

  1. Olympia Stadion (Start ca. 13:20 Uhr) - kurze Fahrt in Richtung Ruhleben und Stop für ca. 5 Minuten - Danach wieder zurück zu Olympia-Stadion, wo Bono & The Edge zustiegen.
  2. Olympia-Stadion => Neu Westend => Theodor-Heuss-Platz => Kaiserdamm => Sophie-Charlotte-Platz => Bismarckstraße => Deutsche Oper => Ernst-Reuter-Platz => Zoologischer Garten => Wittenbergplatz
  3. Wittenbergplatz => Zoologischer Garten => Ernst-Reuter-Platz => Deutsche Oper

Und hier die Fragen und Antworten auf der Fahrt durch Berlin:

Q: Was sind in diesem Moment Eure persönlichen Träume im Leben?


A (Bono): Ok, ich habe gerade daran gedacht, dass der allererste Song, den Elvis schrieb, nein, aufnahm von einer Bahn handelte. Kennst Du ihn? (singt) "Train I ride, sixteen coaches long. Mystery Train. Es fühlt sich hier ein bisschen wie eine Elvis Matinee an. Als wir noch Kinder waren, haben wir uns diese Elvis Presley Filme angeschaut. Da war er dann in einem Zug und alle fingen an zu singen. Daher fühlt es sich hier ein bisschen wie in einer Elvis Matinee an. Es ist eine Art von Traum.
Aber ernsthaft:
Ich würde sagen, dass wir sehr stolz sind, hier in dieser Stadt, in Berlin, zu sein. Wegen dessen, was sie in der Welt repräsentiert. Sie steht dafür, dass Menschen zusammenkommen, was schwierig ist, alle zusammen und dann die Offenheit. Eine offene Einstellung in der Welt, gastfreundlich. Die Welt sieht, wie Ihr Euch Flüchtlingen gegenüber öffnet, Menschen, egal welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts oder Religion. Also glaube ich, dass Berlin genauso das Herz von Europa wie der Kopf von Europa geworden ist. Und es ist ein großartiges Gefühl in der Bahn, kurz der U2 Linie zu sein.


Q: Was war Eure Intention dahinter, Eure Kinder auf das Cover des neuen Albums zu nehmen?


A (Edge): Ja, das war etwas, was wir zum ersten Mal für das Songs of Innocence Album beschlossen hatten. Darauf hatten wir Larry mit seinem Sohn Elvis.
Das ganze geht zurück in die Anfänge der Band als wir das Artwork für unsere erste Single und das erste Album zusammengestellt haben. Wir suchten damals nach jemandem, der der Junge für unser erstes Album Cover sein könnte. Wir wählten damals den jüngeren Bruder von Bonos bestem Freund Guggi, Peter Rowen. Und Peter fühlte sich wie Familie an - und tut es noch heute.
Es ist also jetzt eine Art Weiterführung dieser Tradition. Also Leute aus unserem näheren Umfeld zu nehmen, die Symbole von etwas Größerem oder Universellerem werden. Also in diesem Fall Sian, meine Tochter, und Eli, Bonos Sohn. Sie symbolisieren etwas von Unschuld und Erfahrung. Und etwas von "positiv in die Zukunft schauen".


Q: Wenn Ihr U2 - also U2 komplett über all die Jahre - mit einem Fußballspiel vergleicht, in welcher Spielminute wärt Ihr dann jetzt?


A (Bono): Wenn man darüber nachdenkt und das tun wir manchmal - such Dir eine Fußballmannschaft aus. Zum Beispiel aus der richtig großen Ära von Bayern München oder so und denk an das großartige Team von 1985/86/87 - kannst Du Dich daran erinnern? Und dann stell Dir vor, dass das gleiche Team 2017 in der Champions League spielt. Darum sehen Edge und ich aus so wie jetzt aus (lacht). Es ist so, als ob es das gleiche Team wäre. Ich denke, was komisch daran ist, dass wir immer noch die gleichen vier Bandmitglieder sind und wir immer noch die den gleichen Ehrgeiz haben. Aber anders als im Sport können wir nicht das ganze Team auswechseln - obwohl wir alle mal Trainer sind und alle mal Verteidiger.
Und manchmal spielen wir auch Golf. Sehr irisch! Ich glaube, dass Larry vermutlich der Torwart ist; Edge ist definitiv der Stürmer.


Q: Wie ist Eure persönliche Verbindung zu Berlin?


A (Edge): Meine persönliche Verbindung zu Berlin geht lange, lange zurück in die Zeit, als wir damals zum ersten Mal hier spielten. 1980, glaube ich (Anmerkung: es war 1981). Wir spielten in einem kleinen Club und sind den ganzen Weg von Westberlin gefahren, haben uns auf dem Rückweg verfahren und sind damals fast von DDR Vertretern festgenommen worden. Aber wir haben es geschafft und haben uns damals in die Stadt verliebt. Also haben wir uns später entschieden, in die Stadt zurückzukehren um dort aufzunehmen, in den Hansa Studios. Achtung Baby. Berlin war für uns immer ein Ort, an dem Ideen geboren werden, so etwas wie die Randzone der Ideen. Ich denke, das war der Grund, warum David Bowie und Iggy Pop damals hierher kamen - es ist eine sehr inspirierende Stadt. Und sie hat ihre Identität geändert - früher war sie am Rand von Europa, heute ist sie sozusagen genau in der Mitte. Sie ist immer ein Ort für Phantasie für uns, inspirierend.
A (Bono): Wir danken Eurem Bürgermeister. Für unsere Teenager in Dublin, ist einer der beliebsten Orte für Backpack-Reisen Berlin. Mehr als alle anderen europäischen Hauptstädte. Und als ich sie fragte, warum, sagten sie, dass sie denken, dass es die offenste, freundlichste Stadt sei. Und sie fühlen sich respektvoll behandelt und, ich vermute, das Bier ist sehr günstig.
A (Edge): Noch dazu - wir sind in anderen Teilen der Welt geehrt worden, zum Beispiel hat man Straßen nach uns benannt. Aber noch nie wurde eine Bahnline nach uns benannt. Das ist eine große Ehre!


Q: Welche Musik hört Ihr im Moment? Und welche Bands haben den größten Einfluss auf Euch?


A (Bono): Ich liebe das neue Royal Blood Album wirklich sehr. Das ist wirklich großartig. Dann gibt's das Imelda May Album mit dem wunderschönen Song "Black Tears", der wirklich fantastisch ist. Dann Kendrick Lamar, das ist, nehme ich an, offensichtlich. Ich finde, Jay-Z hat einen erstaunlichen Job gemacht, weil er versucht, sich wieder vorzustellen, was es heißt, ein Mann zu sein. Wisst Ihr, wir kommen aus einer anderen Tradition von Machos. Der irische Macho ist komplett anders als der Brookly Macho ("Rest unverständlich"). (Dann als scherzhafte Reaktion auf das eigene Album, das im Hintergrund abgespielt wird) Das hier klingt wirklich gut. Wer ist das? (lacht)
Edge: Es gibt im Moment eine Menge interessanter Musik ("Rest unverständlich"). Kendrick Lamar, The Horrors und Noel Gallaghers neues Album ist gerade erschienen. Wir sind Freund (oder Fans) von ihm, so dass wir das auf jedenfall hören werden.


Q (U2tour.de): Hi Bono! Hi Edge! Wir sind von der deutschen Fanseite U2tour.de. Unsere Frage ist: Wie hätte Songs of Experience 2016 geklungen? Und zweitens: Ihr habt seit der Unforgettable Tour 1985 nicht in Hamburg gespielt.
A (Bono): Das stimmt!
Q (U2tour.de): Werdet Ihr nächstes Jahr in Hamburg spielen? Danke!



A (Bono): Oh! Ich werde einfach Edge darauf antworten lassen.
A (Edge): Nun, zur ersten Frage. Ich denke, als wir kurz davor waren Songs of Experience Ende 2016 zu veröffentlichen wurde es eine Hektik es fertig zu stellen, es war irgendwie "zusammengerührt". Und als wir dann die zusätzliche Zeit hatten, sind wir zurück in den Probenraum und haben die Songs als Band zusammen gespielt. Und in diesem Prozess sind Adam und Larry und auch ich so nahe gekommen wie wir es bis zu dem Zeitpunkt noch nicht gewesen waren. Und diese Lehren haben wir dann in die Albumversionen der Songs aufgenommen. Manche von ihnen haben sich erheblich verändert. Und was ich glaube, was passierte, war, dass das Album aufhörte, überproduziert zu klingen und begann mehr, nach unserer Band zu klingen, unserer Identität. Und ich glaube viele der Kritiken haben das Thema aufgenommen (...). Die Songs waren zwar noch die gleichen, aber der Sound des Albums hat sich geändert, nicht in jedem Song, aber in genügend, um einen Unterschied zu machen.
Q (U2tour.de): Also waren es nicht nur die Songtexte sondern auch die Musik?
A (The Edge): Yeah, die Songtexte wurden offensichtlich auch nicht umfassend neu geschrieben aber ich glaube, Bono hat die Chance genutzt, die Songs etwas anzupassen an das, was in der Welt passierte. Und das ist etwas was wir auch als Live-Band immer getan haben (...), das, was passiert, aufzugreifen.
Zu der anderen Frage bezüglich Hamburg: Wisst Ihr, es ist immer frustrierend für uns, wenn wir auf bestimmte Veranstaltungsorte festgelegt sind, bestimmte Arten von Veranstaltungsorten. Aber wir lieben Hamburg, es ist großartig.
(Bono): In welcher Halle sollten wir dort spielen? Wir wollen nämlich drinnen spielen.
U2tour.de: Das wäre die Barclaycard Arena, eine ordentlich große Halle. Sie ist genauso groß wie die in Berlin.
Bono: Ok. Ich denke wir sollten (…) Falls das passiert, seid Ihr schuld!


Q: Edge, bist Du froh, dass Bono nicht mehr Gitarre spielt? Aus musikalischer Sicht gefragt, nicht aus freundschaftlicher.


A (Edge): (wiederholt zunächst die Frage an Bono, der abgelenkt war) Bono, die Frage war, ob wir Dein Gitarrenspiel vermissen. Ich würde sagen, Bonos Gitarrenspiel war schon immer ein essentieller Bestandteil der Band. Nicht nur sein Spielen an sich, sondern die Ideen. Er hat mich überflügelt. Sein Einfluss ist auf dieser Platte immernoch sehr präsent und ich freue mich darauf, wenn er wieder mehr Gitarre auf den Alben und bei Live-Shows spielt.
A (Bono): Das war jetzt sehr liebenswürdig. Ich nutze die Gitarre mehr als Instument für's Komponieren. Ich war nie ein wirklich guter Gitarrist. Aber ich vermisse sie als etwas zum daran festhalten. Also habe ich wieder angefangen. ES sieht nicht gut aus - nun, es hat niemals gut ausgesehen, wenn ich spielte. Ich mache es jetzt so (zeigt es) und diese zwei Finger können nicht mehr richtig zugreifen. (...)


Bono und Edge beantworteten auch die Fragen von U2tour.de


ENGLISH VERSION

Last Wednesday, Bono and The Edge visited Berlin as part of the "U2 Experience" promotion campaign and answered questions of some invited fans. After that they played a short set on the platform of the Deutsche Oper subway stop (see the Setlist here).).

We selected a few questions and answers for you. Yet, due to the challenging noise situation in the moving train, we were not able to understand everything. We did our utmost to present you questions and answers as detailed as possible. Gaps are marked with (...).

By the way, the route the chartered train took was:
  1. Olympia Stadion (Start ca. 13:20) - kurze Fahrt in Richtung Ruhleben and a short stop for ca. 5 minutes - then back to Olympia-Stadion, where Bono & Edge joined the invited guests.
  2. Olympia-Stadion => Neu Westend => Theodor-Heuss-Platz => Kaiserdamm => Sophie-Charlotte-Platz => Bismarckstraße => Deutsche Oper => Ernst-Reuter-Platz => Zoologischer Garten => Wittenbergplatz
  3. Wittenbergplatz => Zoologischer Garten => Ernst-Reuter-Platz => Deutsche Oper


Q: Your personal dreams in your life (this moment)

A (Bono): Ok, I was just thinking. The very first song Elvis Presley wrote, not wrote but recorded, It's about a train. Do you know what it was? "Train I ride, sixteen coaches long" (sings) Mystery Train. Feels a little bit like an Elvis matinee. You know, when we were kids we used to watch these films, those Elvis Presley films. And he‘d be, you know, on the train and everyone would start singing. So it feels like we're in an Elvis Presley matinee. It's kind of a dream.
But more serious dreams:
I would say that we are very very proud to be in this city, in Berlin. Because of it what it represents in the world. It represents people coming together. To be difficult. Everybody together and than opennes. An open spirit to the world, welcoming. The world sees you opening to refugees, people whatever their colour, sex, religion.
So I think that Berlin has become the heart of Europe as well as the head of Europe. And its very very great feeling to be on the train, on the U2 line for a minute.


Q: What was the intention to put your children on the cover of the new album?


A: Yes, it was something that we decided to do on Songs of Innocence for the first time. We had with Larry and his son Elvis for the first on that sleeve.
And it goes back to the very beginning of the band when we were putting together the artwork for our very first single and our first album. We were looking for somebody who could be the boy for our first album. And we chose the brother, the younger brother of Bonos best friend Guggi, Peter Rowen. And Peter felt like family – still is. So its kind of a continuation of that tradition that we have, using people that we have in our lifes to become symbols of something wider or universal.
So Sian my daughter and Eli, his son. They symbolize something about innocence to experience. And something about looking forward.


Q: When you compare U2 - the whole U2 all the time- to a football match, in which minute would you be now?


A (Bono): If you think about it - and sometimes we do - pick a team - from what's the great period of, let's say, imagining, Bayern Munich or something - and think of the great team of 1985, 86 or 7 - can you think of that? And imagine it is the same team playing the Champions League in 2017 - that's why the Edge and myself look like this (laughs). It's like it's the same team. I suppose that what's odd about it is that it is still the same four members of the band and we still have the same ambition. But unlike sports, we don't get to replace the Team - although we all become coach, we all become defenders. And occasionally, we are all playing golf. Its really an Irish job.
I think Larry is probably the goalkeepder, Edge is definitely the striker (laughs).


Q: What's your personal connection to Berlin?


A (Edge): My personal connection to Berlin goes way, way back when we were playing here first in, I believe, 1980. We played in a small club and would drive all the way from West Berlin to ..., got lost on the way back and almost got arrested by East Germany...but made it through. ....and fell in love with this city back then.
So, we decided to come back to the city to record which we did at Hansa Studios, Achtung Baby. Berlin has always symbolised for us a place where ideas are born, you know, it's the fringe of ideas. I think it's the reason why David Bowie came here, Iggy Pop - it's a very inspiring city. And it's changed its identity - it used to be on the fringe of Europe, now it's kind of at the very center. It's always a place for us of imagination, inspiring.
A (Bono): We thank to your mayor. But for our teenagers in Dublin one of the favourite places to backpack when they're travelling is Berlin. Above all of the European capitals. And I have asked them why and they just think it's the most open city, the most friendly city. And they feel like they are treated with respect and I guess the beer is cheap.
A (Edge): And also, we have been honoured in other parts of the world, you know, like roads being named after us. But we never had an underground line named after us. It's a big honor.


Q: What is the music you are currently like listening to? And which band have the most influence on U2 and their music?


A (Bono): I really, really love the new Royal Blood. That's really great. There's the Imelda May album with a beautiful song called "Black Tears" which is really stunning. There's Kendrick Lamar, I guess that's obvious.
I think Jay-Z has done an amazing job because he's trying to re-imagine what it is to be a man. You know, we come from a different kind of macho. The Irish macho is completely different to the Brooklyn macho. (jokes regarding their own new album being played in the background) This sounds really good. Who's this? (laughs)
Edge: There's a lot of interesting Music at the moment ... Kendrick Lamar, The Horrors and Noel Gallagher's album is just out. We're friends of his, so we're definitely give that a listen.


Q (U2tour.de): Hi Bono! Hi Edge! German fansite u2tour.de. My question is: What would Songs Of Experience have sounded like in 2016? And second, you haven’t played Hamburg since the Unforgettable Fire Tour.
A (Bono): This is correct!
Q (U2tour.de): Will you play Hamburg next year? Thanks!



A (Bono): Oh! I will just let Edge answer on that.
A (Edge): Well, to the first question. I think when we were about to release Songs Of Experience at the end of 2016 it was gonna be a rush to finish, it was scrambled. And when we had that extra bit of time to finish the record, what we did, we went back into our rehearsal room and played the songs as a band. And in that process I think Adam and Larry, myself we really got under the skin of the songs in a way that we hadn’t up to this point. Those lessons were taken back to the album versions of the songs. Some of them substantially changed. And what I think happened was that the album stopped sounding over-processed and started sounding like it had more of the band identity and so I think a lot of the reviews have picked up on the (…) The songs were still the same songs but the sound of the record changed, not in every case but in enough of the songs to make a difference.
Q (U2tour.de): So it’s not only the lyrics but the music, too?
A (The Edge): Yeah, the lyrics were obviously, again, not substantially re-written but I think Bono took the chance to adjust the songs somewhat taken into account what was happening in the world. And that is something that we've always done as a band through our live concerts (…) to take into account what’s happening.
The other case, the other question about Hamburg, you know it’s always a source of frustration for us when we are limited to certain venues, certain types but we love Hamburg, it’s all great.
(Bono): What’s the venue we should be playing? Because we wanna play indoors.
U2tour.de: It’s the Barclaycard Arena. It’s a proper arena. It’s as big as the arena in Berlin.
Bono: Ok. I think we should (…) If it happens you’re to blame!


Q: To Edge, are you happy about Bono not playing the guitar? From a Musical Point of view, not from a friendship point of view?


A (Edge): (explains the question to Bono, who was distracted) The questions was whether we miss your guitar playing. I would say, Bono's guitar playing has always been a crucial part of the band. Not only his playing but his ideas. He would pass me. So, his influence is still very much present on this record and I look forward to him playing more guitar at the albums, at the shows.
A (Bono): That has been very kind. I use the guitar more as a compositional instrument. I was never a really good player. But I miss it in terms of just holding on to something. So I started to play again. It doesn't look very good - well, it never did look very good when I was doing it. I kind of do it that way (shows it) and it's these two fingers that won't grip properly. (...)

 
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