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U2 News » Road to Experience - Folge 7/9: How To Dismantle An Atomic Bomb


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   Bonoman

   29.11.2017 um 18:17 Uhr

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Der Tag, an dem man ein neues U2-Album zum ersten Mal in der Hand hielt und es erstmals anhörte, war schon immer ein ganz besonderer. In der U2-Historie gab es ihn (bezogen auf Studio-Alben) bisher 13 Mal. Am Freitag ist es wieder einmal so weit und "Songs Of Experience" erblickt das Licht der Welt. Aus diesem Anlass erzählen unsere Mitarbeiter bis Freitag in neun Folgen ihre ganz persönliche Geschichte rund um den Release eines der Vorgängeralben. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und sind gespannt auf Eure Geschichten. Bitte erzählt sie uns im Forum oder auf Facebook.

  • Verfasser: Daniel
  • Album: How To Dismantle An Atomic Bomb
  • Erscheinungsdatum: 22. November 2004
  • Wann gekauft: 22. November 2004
  • Wo gekauft: Media Markt, Göttingen
  • Format: CD 
  • Preis: weiß ich leider nicht mehr
  • Wo gehört: im Gästezimmer meiner Eltern
  • Wie gehört: kleine Kompaktanlage mit Kopfhörer
  • Erster Eindruck: gefällt mir, aber einige Songs können noch wachsen
  • Lieblingssong: Original Of The Species
  • Gefällt mir nicht so: A Man And A Woman, Fast Cars

  • Rückblick: "Just give me what I want, and no one gets hurt..." Das werden in etwa meine Gedanken gewesen sein, als ich mich am 22.11.2014 auf den Weg machte, um das neue U2 Album "How To Dismantle An Atomic Bomb" zu kaufen. Ich betrat den örtliche Media-Markt und ging zielstrebig auf das Regal mit den Neuerscheinungen zu. Das Objekt meiner Begierde war schnell gefunden und wie jedes Mal, wenn ein neues U2 Album erscheint, steigerte sich auch damals meine Vorfreude ins Unermessliche.
    Anders als heute kannte man als Fan vorab zumeist genau einen Song vom Album, nämlich die zuvor ausgekoppelte erste Single, in diesem Fall "Vertigo". Den Song hatte ich zum ersten Mal im Autoradio auf dem Parkplatz des Cinemaxx gehört und empfand ihn als erfrischend rockig. Im Sommer war dem Edge ja eine Demo-CD abhanden gekommen, ich kann mich allerdings tatsächlich nicht daran erinnern, deswegen bereits vorab mehrere Songs gekannt zu haben. Vielleicht werde ich auch einfach alt...
    Die CD hörte ich an diesem Tag zuerst im Gästezimmer meiner Eltern, mit Kopfhörern und dem unbedingten Hinweis, dass ich die nächste Stunde bitte auf keinen Fall gestört werden möchte. Als mein "kleiner" Bruder nach Hause kam, hörten wir das Album gleich noch einmal gemeinsam. Er hatte mich bereits zur Elevation Tour begleitet und diese gemeinsame Hör-Premiere bedeutet mir bis heute sehr viel. Mein Bruder ist interessanterweise der Meinung, kein Nachfolger hätte die Qualität von "How To Dismantle An Atomic Bomb" erreicht. Was mich selbst betrifft:
    Das letzte Album "All That You Can't Leave Behind" hatte hohe Maßstäbe gesetzt, entsprechend groß waren meine Erwartungen. Von den neuen Songs gefielen mir "Miracle Drug", "City Of Blinding Lights", "Crumbs from Your Table", "One Step Closer" und allen voran "Original Of The Species" auf Anhieb sehr gut. Letzterer gehört noch heute zu meinen absoluten Lieblingssongs und hat seit der Geburt meines Sohnes im vergangenen Jahr eine große zusätzliche Bedeutung erlangt. Die Lyrics bewegen mich jedes Mal aufs Neue:

    "Some things you shouldn't get to good at
    Like smiling, crying and celebrity
    Some people got way too much confidence, baby, baby!"

    Ich könnte mir kaum einen schöneren Ratschlag vorstellen, den man einem neugeborenen Menschen mit auf den Lebensweg geben kann.

    "How To Dismantle An Atomic Bomb" schafft es nicht in meine persönlichen U2 "Top 5", ist aber dennoch ein solides Album mit einigen Highlights. Auffallend ist aber, dass es kaum ein anderes Album gibt, von dem mir so viele Songs regelmäßig entfallen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Vertigo-Tour als für U2 Verhältnisse eher schwach in Erinnerung habe, da mich insbesondere das Stage-Design damals nicht so begeistern konnte. Mit "No Line On The Horizon" folgte zudem eins meiner Lieblingsalben, so dass die Bombe chronologisch betrachtet, einen schweren Stand hat.

     
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