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   Daniel

   14.07.2002 um 11:43 Uhr

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"Freedom Highway" (ARTE: 22. Juli um 22:05) wirft einen Blick auf die Rolle von Liedern im Kampf um bürgerliche und religiöse Freiheiten und um die Menschenrechte. Im Zentrum des Films steht die Musik, neu interpretiert und eigens für ihn eingespielt, so dass die Musik für sich sprechen kann. Historisches Material und die Äußerungen wichtiger Interpreten ordnen sie ein und erinnern an große Protestsänger wie Woody Guthrie und Victor Jara. Die Bandbreite der Lieder reicht von "It's a long way to Tipperary", der Internationale, über die ANC-Hymne "Nkosi Sikelele I Afrika" bis zu Bonos Song "Please", mit dem er den Friedensprozess in Nordirland musikalisch unterstützt. Danke an Martin für den Link!

Dokumentation · 89 MIN · VPS 22.05 16/9 Dokumentarfilm von Philip King, ZDF, Irland/Schottland/Deutschland 2000 Mit: Tom Waits, Pete Seeger, Emmylou Harris, Los Lobos, U2, Elvis Costello, Willi Nelson, Hugh Masekela, Ringo Madlingozi u. a. Freedom Highway wirft einen Blick auf die Rolle von Liedern im Kampf um bürgerliche und religiöse Freiheiten und um die Menschenrechte. Angefangen mit den Suffragetten, die zu Beginn des Jahrhunderts für Frauenwahlrecht und Gleichstellung stritten, über den Kampf der Afro-Amerikaner um ihre "civil rights" bis zum Kampf gegen die Apartheid in Südafrika und dem Kampf der Exil - Tibeter gegen die chinesische Annexion ihrer Heimat - das 20. Jahrhundert war wie kaum eine Zeit zuvor durch Aufbegehren und Aufstände von Menschen geprägt, die für ihre Rechte auf die Straße gingen und kämpften. "Freedom Highway" erzählt die Geschichte der Lieder, die den Kampf der Menschen, ihren Widerstand gegen das herrschende System begleitet haben. So unterschiedliche Künstler wie Tom Waits, Hugh Masekela, Elvis Costello, Yungchen Lhamo aus Tibet und Protestveteran Pete Seeger bestätigen die Meinung, dass Lieder mit ihrer mitreißenden, motivierenden Kraft von einiger Bedeutung für die politische Geschichte des 20. Jahrhunderts waren. Im Zentrum des Films steht die Musik, neu interpretiert und eigens für ihn eingespielt, so dass die Musik für sich sprechen kann. Historisches Material und die Äußerungen wichtiger Interpreten ordnen sie ein und erinnern an große Protestsänger wie Woody Guthrie und Victor Jara. Die Bandbreite der Lieder reicht von "It's a long way to Tipperary", der Internationale, über die ANC-Hymne "Nkosi Sikelele I Afrika" bis zu Bonos Song "Please", mit dem er den Friedensprozess in Nordirland musikalisch unterstützt. Dadurch erinnert "Freedom Highway" zum wahren Millenniumswechsel an ein wichtiges Kapitel der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts, den Kampf der Unterdrückten um Menschenrechte, Menschenwürde und politische Unabhängigkeit - und der Lieder, die sie zu diesem Kampf anfeuerten.

 
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